Kapfenberg Bulls unterliegen medi Basket Bayreuth

Im zweiten Spiel innerhalb von 20 Stunden unterliegen die Bullen dem deutschen BBL Team aus Bayreuth mit 99:75 – trotz der hohen Niederlage ein kleiner Schritt nach vorne.

Die bulls brauchen ein wenig um in das Spiel zu finden – die Korner Truppe von medi Basket Bayreuth überzeugt von Beginn an vor heimischen Publikum vor allem von jenseits der 3-Punkt Linie – am Ende des Spiels halten sie bei 42% Wurfquote, einer der großen Unterschiede an diesem Abend.

Die ersten 20 Minuten sind abermals von einer hohen Zahl an Eigenfehlern bei den Bullen geprägt – 12 Turnover stehen schon auf der Statistik als Coach Coffin seine Jungs nach 20 Minuten zur Kabinenpredigt ruft. Der Rückstand beträgt zu diesem Zeitpunkt 20 Punkte – 52:32.

Obwohl die Müdigkeit der Vujosevic Truppe natürlich schon einigermaßen in den Knochen steckt hält sie nach der Pause tapfer dagegen, das dritte Viertel geht mit 24:26 an die bulls. Ansatzweise sind bereits tadellose Spielzüge und auch schöne Abschlüsse zu sehen. Gesamt sind es am Ende vier Spieler die zweistellig scoren – Neuerwerbung Keenan Gumbs mit 20 Punkten der beste Scorer.

Auch im letzten Abschnitt sind die Bullen im Spiel, Willie Atwood kämpft wie ein Löwe und schrammt am Ende knapp an einem double-double vorbei, mit 11 Punkte, 8 Rebounds und 4 Assists ist er einer der stärksten in den Reihen des Meisters.

Spielmacher Bogic Vujosevic:“Wir waren alle geschockt von unserem Auftreten im gestrigen Spiel, das ist uns auch am Anfang noch in den Knochen gesteckt. Doch ab Ende des zweiten Viertels haben wir dann begonnen unser Spiel zu spielen. Dann gab es Phasen in dieser Begegnung wo man bereits sehen konnte was auch heuer wieder hier wachsen wird.“

medi Basket Bayreuth – Kapfenberg Bulls: 99:75 (24:15, 52:32;76:58)

Werfer Bulls: Gumbs 20, Jones 16, Vujosevic 15, Atwood 11, Sarlija 6, Braxton 4, Schrittwieser 3.

 

Schon am Montag starten die Bullen in die nächste harte Trainingswoche, an deren Ende die Teilnahme an einem internationalen Topturnier in Italien steht. Bis dahin wird weiter an der Entwicklung gefeilt. Michael Schrittwieser:“Wir wollen diese Woche wieder einen Schritt nach vorne machen – jeder Einzelne sollte jetzt auch gesehen haben was fehlt um international zu reüssieren – aber dafür bestreiten wir diese Spiele ja!“